Die Win-Win-Lösung: Flächenfraß mit allen Mitteln verhindern und das Anheben der Infrastruktur in Weiler durchsetzen ! Beides ist möglich !


Die ersten Flyer und Unterschriftenlisten sind im Umlauf

Unterschriftenliste für das Bürgerbegehren.

2026-07-03 | aktualisiert 2026-07-04

Weiler / Keltern. Die Wählervereinigung WIR-IN-WEILER ( WIW ) unterstützt die Bürgerinitiative Hofacker Weiler in ihrem Ansinnen jeglichen Flächenfraß in Weiler und auch in Keltern zukünftig zu verhindern. Lesen Sie hierzu die Ziele der WIW.


Konkrete Hilfe für das angelaufene Bürgerbegehren

01 ➡️ Laden Sie die PDF herunter, unterzeichnen Sie und werfen Sie die Liste in den Briefkasten von Leibeck Ina, Mühlbachstr. 35 in Weiler oder rufen Sie an unter Telefon-Nummer 0 72 36 – 2 79 98 21, wenn Sie eine Unterschrift leisten wollen, aber nicht mobil sind.



Der ausformulierte Text des Bürgerbegehrens


Bürgerbegehren zum geplanten großen Lebensmittelmarkt in Keltern-Weiler

Die Unterzeichnenden beantragen einen Bürgerentscheid nach § 21 Absatz 3 der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg zu folgender Fragestellung:

Sind Sie für den Antrag des Bürgerbegehrens?


Antrag des Bürgerbegehrens:
„Der Beschluss des Gemeinderats vom 28.4.2026 zur Aufstellung eines Bebauungsplans mit dem Ziel der Errichtung eines großen Lebensmittelmarktes im Ortsteil Weiler wird aufgehoben.“


Begründung:
Der Gemeinderat hat am 28.4.2026 einen Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans zur Errichtung eines großen REWE-Marktes (1400 Quadratmeter) mit 111 Parkplätzen auf der grünen Wiese im Ortsteil Weiler beschlossen (siehe Gemeinderats-Vorlage 44/2026). Der Geltungsbereich des Bebauungsplans soll die Flurstücke 380, 381, 382, 386, 388, 419, 418, 416/1, 412/1 und 411 umfassen. Nach unserer Überzeugung besteht angesichts der schon bestehenden Märkte in anderen Ortsteilen dafür kein Bedarf. Vielmehr dürfte ein weiterer großer Markt vor allem Verkehr aus der gesamten Region anziehen. Er würde auch eine große Bedrohung der Existenz vieler bestehender Geschäfte in Keltern darstellen, weil die durch einen so großen Markt entstehende Konkurrenz zu Geschäftsaufgaben im Ortskern zwingen kann. Auch aus ökologischen Gründen ist das Vorhaben fragwürdig.


Kostendeckungsvorschlag:
Durch die Aufhebung dieses Gemeinderatsbeschlusses entstehen der Gemeinde keine Mehrkosten, deshalb ist kein Kostendeckungsvorschlag erforderlich.


Vertrauenspersonen:
Frau Leibeck Ina, Mühlbachstr. 35 in Weiler (Gründerin der „Bürgerinitiative Hofacker Weiler“ / Gesamtleitung / -koordination / -verantwortung)
Frau P.-M. Elke, Hauptstr. 73 (Erste Vertreterin) und Frau B. Hanna, Hauptstr. 53 (Zweite Vertreterin), jeweils 75210 Keltern.


Die Unterzeichnenden berechtigen die Vertrauenspersonen, den Antrag im Fall eines Kompromisses zurückzunehmen oder ihn im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zu modifizieren. Die nachfolgenden Angaben dürfen ausschließlich zur Einreichung des Bürgerbegehrens verwendet werden, nach Prüfung des Zustandekommens des Bürgerbegehrens durch die Gemeindeverwaltung werden sie gelöscht. Unterschriftsberechtigt sind Personen mit Hauptwohnsitz in Keltern ab 16 Jahren, die die Staatsbürgerschaft Deutschlands oder eines anderen EU-Landes haben. Alle Eintragungen sollten leserlich und vollständig erfolgen.

… [ Tabelle zum Eintragen der Daten und Unterschriften ]

Unterschriftenlisten-Sammelstelle: Unterschriftenlisten müssen bis spätestens zum 25. Juli 2026 zurückgegeben sein an:
Ina Leibeck, Mühlbachstr. 35, 75210 Keltern; Tel: 07236-2799821



Der Flyer zum Bürgerbegehren – Fragen an die Gemeinde – Lösungsvorschlag für Weiler




02 ➡️ Laden Sie den Flyer herunter, sprechen Sie mit den Menschen über die „Grenzen des Wachstums“ ( hier klicken ! ) und über die jetzt schon entstandenen Schäden bei unserem derzeitigen täglichen Flächenverbrauch !



03 ➡️ Verteilen Sie den Flyer an Ihre Freunde und Bekannten !

Weiler braucht wieder eine gesunde Infrastruktur. Aber nicht auf Kosten unserer Äcker und Felder !

Der Inhalt des Flyers

Nur Text – keine Schaubilder

➡️ Unsere Position
Weiler braucht eine Nahversorgung
… aber eine, die zur Ortsgröße passt,
… keinen Ackerboden und Wiesen versiegelt und den Tieren den Lebensraum raubt
… und die Nahversorgung in den Nachbardörfern nicht gefährdet!
Leben und leben lassen!

➡️ Bürgerinitiative Hofacker Weiler
Leibeck Ina: Urheber/Gesamtleitung/-koordination/-verantwortung
c/o Ina Leibeck, Mühlbachstr. 35 in Weiler
P.-M. Elke (Erste Vertreterin) und B. Hanna (Zweite Vertreterin), beide in 75210 Keltern-Weiler
Rückmeldungen über brauermartina@gmx.net

➡️ Machen Sie mit – unterschreiben Sie, sobald die Listen für das Bürgerbegehren in den Geschäften Kelterns ausliegen / verteilt werden oder melden Sie sich bei uns!

➡️ Bürgerinitiative Hofacker Weiler
Nur Nahversorgung – oder doch mehr?
Die Gemeinde plant einen großflächigen REWE-Supermarkt am nördlichen Ortseingang in Keltern-Weiler (Gewann Hofacker). Das klingt nach infrastruktureller Verbesserung.
.
Aber stimmt das wirklich?

1.296 Einwohner in Weiler

1.400m² geplante Verkaufsfläche

111 Parkplätze | Nahkauf 40 | Penny 60 | Edeka Ittersbach 85

Was wir brauchen: Einen Nahversorger für Weiler, der Ortsgröße entsprechend: fußläufig, ortsnah, ohne Verbrauch landwirtschaftlich genutzter Wiesen

Was geplant ist: Ein Regionalmarkt, der Kunden aus den Geschäften im Ortskern und aus den Nachbargemeinden abzieht und diese in ihrer Existenz bedroht

➡️ Ein Supermarkt der Größe von 1400m² zieht vermehrt Kunden aus den bisherigen Geschäften in Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach, Weiler, Ottenhausen etc. ab und gefährdet damit die Nahversorgung in diesen Ortsteilen. Hinzu kommen mehr Lärm und Abgase durch erhöhten Verkehr und Zulieferer-LKWs.

Weiler hat keinen Vollsortimenter. Aber die Lösung darf nicht auf Kosten der Nachbarorte gehen.

Ein großflächiger REWE auf den Hofäckern ist kein Nahversorger für Weiler. Er ist ein Regionalmarkt, der alle umliegenden Einzelhändler wie Bäckereien, Bio-Laden, Blumengeschäft, Feinkostladen, Getränkehändler, Lottostelle, Metzgereien, Mühlenladen, Zeitungsgeschäfte sowie die Supermärkte in Dietlingen und Niebelsbach unter Druck setzen wird.

Hat sich die Gemeinde die Frage schon gestellt, was mit dem Bio-Laden und dem Mühlenladen in Weiler passiert, wenn ein deutlich größerer Rewe in 300m Entfernung eröffnet wird ?

Diese Fragen hat die Gemeinde zu beantworten:

⚪️ Warum sind derart mehr Parkplätze geplant als in den umliegenden Märkten?

⚪️ Wer trägt die Verantwortung, wenn z.B. der Mühlenladen, der Bio-Laden oder der privatbetriebene Nahkauf in Dietlingen durch den Wettbewerb schließen müssen?

⚪️ Warum wird nicht innerörtlich auf dem seit vielen Jahren brachliegenden Gelände der ehemaligen Bauer-Walser AG ein zur Ortsgröße passender Nahversorger errichtet dazu eine Arztpraxis?



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